Sunday, April 26, 2009 7:27 AM Posted by Someone

Geschichte

Ein Studentenklub ist immer ein ehrenamtlicher Zusammenschluss, welcher so wie ein Verein ein gemeinsames Ziel verfolgt. Die Betreiber sind fast ausschließlich Besucher der Universität, die auf ehrenamtlicher Basis dort arbeiten.
Diese werden seit sie erfunden wurden von den meisten örtlichen Studentenwerken gefördert, und teilweise mit betreut.

Die ehemalige DDR ist das Gebiet, wo die meisten Studentenklubs ihren Ursprung fanden. Die ersten der Klubs wurden vor ca.40 Jahren ins Leben gerufen. Hier ist zum Beispiel die Stadt Dresden, Zittau, Görlitz zu nennen.
In Zeiten der DDR, waren die Studentenklubs nach Fakultäten getrennt und waren der FDJ zugeordnet. Hieraus kam dann auch die Tatsache, dass die Studenten sich in den Studentenklub nicht wohlfühlten, da es wie es in der DDR damals üblich war, sehr kontrolliert zuging.

Erst nach der Wende zum Anfang der 90 Jahre, wurden sie dann in Vereine überführt und somit haben auch die Studentenwerke, die diese Studentenklubs fördern in gewisser Weise Mitspracherechte.

Da ein Studentenklub,, auch immer schon die Kultur und Kunst ein Stück weit mit einschließt, haben in der Vergangenheit, auch immer wieder öffentliche Mittel als Kapital gedient, wenn sie auch meist sehr gering ausfielen, aber dennoch waren sie manchmal vorhanden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Nachdem die Konkurrenz durch Discos, sowie anderen Kneipen in den letzten Jahren immer größer wurde und auch die öffentlichen Mittel immer weniger, bzw. ganz ausblieben, sterben die Studentenklubs immer mehr aus. Ein Aspekt der hierfür verantwortlich ist, ist auch die Bereitschaft zu kostenloser Arbeit, welche sich viele Studenten nicht mehr antun wollen.

Sollte dieser ‚Trend weiter anhalten, wird es wohl früher oder später, keinen Studentenklub mehr geben, was dann aber auch sehr schade wäre, da dies Treffs doch schon eine gewisse Tradition in manchen Städten , gerade in den neuen Bundesländern haben.